Rainer Maria Rilke René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke

1875 — 1926 · schreibt auf Deutsch

Österreichisch-deutsch-böhmischer Lyriker. Geboren in Prag (damals österreich-ungarische Monarchie), Wanderjahre Worpswede, München, Paris (Sekretär bei Rodin 1905-1906), ab 1921 in Schloss Muzot im Wallis. Hauptwerke: Stunden-Buch (1905), Neue Gedichte (1907/08), Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge (1910), Briefe an einen jungen Dichter (1903-1908, postum 1929), Duineser Elegien (1923), Sonette an Orpheus (1923). Gestorben 1926 in Valmont (Wallis), begraben in Raron.

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Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.

1907 ·Der Panther

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält.

1907 ·Der Panther

Ein Mal jedes, nur ein Mal. Ein Mal und nicht mehr. Und wir auch ein Mal. Nie wieder. Aber dieses ein Mal gewesen zu sein, wenn auch nur ein Mal: irdisch gewesen zu sein, scheint nicht widerrufbar.

1923 ·Duineser Elegien

Werke der Kunst sind von einer unendlichen Einsamkeit und mit nichts so wenig erreichbar als mit Kritik.

1903 ·Briefe an einen jungen Dichter

Wir sind die Bienen des Unsichtbaren.

1925 ·Brief an Witold von Hulewicz

Wer spricht von Siegen? Überstehn ist alles.

1909 ·Requiem für Wolf Graf von Kalckreuth

Du mußt dein Leben ändern.

1908 ·Der neuen Gedichte anderer Teil