Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai Kein Vogel ohn' Unterlaß; Die Wandergans mit hartem Schrei Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei, Am Strande weht das Gras. — Theodor Storm
Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
Kein Vogel ohn' Unterlaß;
Die Wandergans mit hartem Schrei
Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
Am Strande weht das Gras.
— Theodor Storm (Hans Theodor Woldsen Storm) (1817–1888) · Die Stadt, 1851
Mehr von Theodor Storm
- Es ist so still; die Heide liegt Im warmen Mittagssonnenstrahle. — Abseits
- Kein Klang der aufgeregten Zeit Drang noch in diese Einsamkeit. — Abseits
- Am grauen Strand, am grauen Meer Und seitab liegt die Stadt; Der Nebel drückt die Dächer schwer, Und durch die Stille braust das Meer Eintönig um die Stadt. — Die Stadt, 1851