Friedrich Hölderlin Johann Christian Friedrich Hölderlin
Deutscher Lyriker zwischen Klassik und Romantik. Studium im Tübinger Stift gemeinsam mit Hegel und Schelling. Hauptwerke: „Hyperion" (1797-99), Oden und Hymnen („An die Parzen", „Hälfte des Lebens", „Brot und Wein", „Patmos", „Andenken"), Übersetzungen Pindar und Sophokles. Ab 1807 in geistiger Umnachtung im „Hölderlinturm" bei der Schreinersfamilie Zimmer in Tübingen, wo er 36 weitere Jahre lebte. Wiederentdeckung als zentraler deutscher Dichter ab Norbert von Hellingrath (1910er) und Heidegger (1936ff).
- Lauffen am Neckar (born in)
- Tübingen (died in)
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Zitate (6)
Die Mauern stehn Sprachlos und kalt, im Winde Klirren die Fahnen.
Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, Und Schatten der Erde?
Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste.
Voll Verdienst, doch dichterisch wohnet Der Mensch auf dieser Erde.
Was bleibet aber, stiften die Dichter.
Wo aber Gefahr ist, wächst Das Rettende auch.